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Betreuungsrecht

Eine rechtliche Betreuung wird für Erwachsene notwendig, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht regeln können. Die Betreuung wird als eine zeitlich befristete, rechtliche Vertretung betreuungsrechtlich eingerichtet.

Die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung ist beim Betreuungsgericht zu beantragen. Der Antrag kann vom Betroffenen selbst gestellt werden. Eine rechtliche Betreuung kann auch von Angehörigen bzw. Bezugspersonen oder aber auch von Amts wegen angeregt werden.

Im Betreuungsrecht ist seit dessen Einführung 1992 festgelegt, wie und mit welchem Auftrag vom Betreuungsgericht eine Bezugsperson für eine hilfebedürftige Person bestellt wird.

Im Betreuungsrecht gelten Prinzipien der Erforderlichkeit, der Subsidiarität, der Rehabilitation, der Selbstbestimmung, der persönlichen Betreuung und des Ehrenamtes. Das persönliche Wohl und die Wünsche der betreuten Person stehen stets im Vordergrund.